Meldungen zum Thema Familie

Kita-Qualität anstatt Quantität jetzt gewährleisten!
Die Sonderauswertung des Ländermonitorings Frühkindliche Bildung 2025 der Bertelsmann Stiftung belegt, dass in Hamburg die Fachkraftquote nur bei 63,9 Prozent liegt. Sie hat sich seit den Messungen 2017 und 2023 weiter verschlechtert. Die Kita-Qualität droht dem allgemeinen Kostendruck zum Opfer zu fallen. So auch in Hamburg. Es kann nicht sein, dass sich der durchschnittliche Anteil von Fachkräften an allen pädagogisch Tätigkeiten immer weiter verschlechtert.

Kita-Schließungen: Wann reagiert endlich der Senat?
Es passiert schon wieder: die Kita Regenbogen in Niendorf bzw. der Kita-Träger, das Ev.-Luth. Kita-Werk Hamburg-West/Südholstein, sieht sich gezwungen, den Standort in der Kollaustraße im Dezember 2025 zu schließen. Grund seien eine kontinuierliche Unterbelegung und rückläufige Anmeldezahlen, was zu hohen und nicht mehr tragbaren Verlusten führe. Für die Kinder, die Eltern und auch Kita-Mitarbeiter ein Schock. Zwar könne man laut dem Kita-Träger allen Kindern Plätze in anderen nahegelegenen Kitas anbieten und den Mitarbeitern eine Weiterbeschäftigung zusichern, doch die Belastungen für die Familien sind hoch – das zeigen auch Reaktionen aus der betroffenen Elternschaft. Diese Schließung ist und wird kein Einzelfall bleiben

Tag der Familien in Hamburg
Am Sonnabend, 6. September, ist es wieder soweit: Der Hamburger Tag der Familien bietet in der ganzen Stadt für Kinder und ihre Eltern ein buntes und vielfältiges Programm. Unter dem Motto „Gib mir Deine Hand!“ warten mehr als 250 Angebote darauf, ausprobiert zu werden. Ob Bastelvormittag, eine Schokotour, diverse Musik- und Sportangebote oder eine Fledermaus-Exkursion – alle Angebote sind kostenlos

Familienetat des Bundes als Chance für Hamburg – Rot-Grün muss in Kita-Qualität investieren
Das Bundeskabinett hat den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2026 vorgestellt. Für das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) sind darin Ausgaben in Höhe von rund 14,72 Milliarden Euro vorgesehen. Das entspricht einem Zuwachs von 522 Millionen Euro oder einem Plus von 3,7 Prozent gegenüber dem Regierungsentwurf 2025.
